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Das Green roof Centre Neubrandenburg widmet sich vor allem der Langzeiterforschung von Vorteilen extensiver Gründachtechnologie.
Weitere Forschungsfelder gruppieren sich um die Technik ökologischen Bauens, hierbei insbesondere den Fragen, was Vegetation leisten kann. Stichworte sind: Fassadenbegrünung, Regenwassernutzung, Innenraumbegrünung.

Das Leitbild innerhalb der Arbeitsgruppe ist, Gründächer sind ein Baustein des ökologischen Bauens. Deshalb wird der langfristigen Wirkung von Gründächern besondere Beachtung geschenkt. Ökologisches Bauen ist der Trend der Zeit, eine solide Erforschung ist das erforderliche Gerüst einer umfassenden Werbung für diesen neuen Bautrend.

Arbeitsthese ist, wir stehen vor einer Veränderung in der Architekturdebatte von technisch orientierten Lösungen hin zu einer ökologischen Architektur, bei der das Einsparen von Naturressourcen und das Bauen mit der Natur im Vordergrund steht. Gründächer sind hierfür zum Synonym, dem nach außen weit hin sichtbaren Symbol.

Der Begriff „Biophilic Architecture“ n. Steven Kellert, beginnt sich von den USA kommend, hierfür durchzusetzen.
Aus dem Bereich der Landschaftsarchitektur / Ökologie kommen hierfür wichtige Impulse, da eine wesentliche Säule dieser Idee ist, die positiven Eigenschaften der Pflanzen zu nutzen.

Die Leistungsfähigkeit der Pflanzen sind noch längst nicht erschöpfend erforscht. Traditionelle und regionale Architektur bietet hierfür Ansätze, gepaart mit modernen high-tech Lösungen.
Das Bauen mit Vegetation stellt höhere Anforderungen an Planer als das ausschließliche Bauen mit toten Baumaterialen mit genormten Eigenschaften erfordert. Unter dem Aspekt der Langfristigkeit offerieren biologisch / ökologischer Lösungen bisher nicht bekannte Vorteile für die Bewohner, etwa in Bezug auf das Raumklima und die Unterhaltungskosten.


Auf dem Campus der Fachhochschule Neubrandenburg befinden sich zwei Gründächer mit umfassenden Forschungsequipment auf jeweils etwa 1000 m². An diesen Flächen werden seit 1999 klimatische und ökologische Untersuchungen durchgeführt. Klimatische Messdaten werden seitdem kontinuierlich aufgezeichnet. Die Entwicklung der Vegetation auf den unterschiedlichen Probeparzellen wird regelmäßig kartiert.

Neben den Grunduntersuchungen, die langfristig angelegt sind, können ergänzende Fragestellungen im Rahmen von Forschungsarbeiten zusätzlich begonnen werden.